Schlagwort: jugendliche

  • Mein Angebot: Gewaltfreie Kommunikation in Erziehung und Job

    Gewaltfreie Kommunikation – eine wunderbare Art des Miteinanders, die auf Respekt, Ehrlichkeit und Empathie basiert.

    In der Erziehung möchten wir das Beste für unsere Kinder, doch manchmal geraten wir an unsere Grenzen. Wie können wir Konflikte lösen, ohne Gewalt oder Aggression? Die gewaltfreie Kommunikation bietet dafür die passenden Werkzeuge. Durch die behutsame Anwendung von einfühlsamen Dialogen kannst du Konflikte verstehen, sie konstruktiv ansprechen und gemeinsame Lösungen entwickeln. So schaffst du eine liebevolle und harmonische Atmosphäre in deiner Familie.

    Doch nicht nur in der Erziehung ist gewaltfreie Kommunikation von Bedeutung. Auch im Job kann sie zur Schlüsselqualifikation werden. Eine effektive und respektvolle Kommunikation am Arbeitsplatz fördert das Teamwork, steigert die Mitarbeiterzufriedenheit und erhöht die Produktivität. Indem wir auf gewaltfreie Kommunikation setzen, schaffen wir eine positive und motivierende Arbeitsumgebung, in der Ideen fließen und Kreativität gedeiht.

    Ich biete Schulungen, Workshops und individuelle Coachings an, um deine Fähigkeiten zu entwickeln und zu stärken. Lerne, deine Emotionen auszudrücken, deine Bedürfnisse klar zu kommunizieren und aufmerksam zuzuhören. Gemeinsam finden wir Wege, um Missverständnisse zu vermeiden und Konflikte auf konstruktive Weise zu lösen.

    Lerne gewaltfreie Kommunikation – Für ein respektvolles Miteinander!

    Bist du es leid, in Gesprächen immer wieder Missverständnisse und Konflikte zu erleben? Möchtest du lernen, wie du deine Gedanken und Gefühle auf eine Weise ausdrücken kannst, die Verständnis und Zusammenarbeit fördert?

    Gewaltfreie Kommunikation (GFK) ist ein bewährtes Kommunikationsmodell, das dir hilft, aufrichtig und empathisch zu sprechen – und vor allem: zuzuhören. Sie unterstützt dich dabei, Konflikte ohne Angriff und Verteidigung zu lösen und fördert eine tiefere Verbindung zu deinen Mitmenschen.

    Was du lernen wirst:

    • Aktives Zuhören: Verstehen, was wirklich gesagt wird, ohne zu urteilen.
    • Selbstreflexion: Deine eigenen Bedürfnisse und Gefühle klar benennen.
    • Empathie: Dich in die Perspektive anderer hineinversetzen und respektvoll reagieren.
    • Klarheit: Deine Botschaften so formulieren, dass sie respektvoll und effektiv ankommen.

    Die Vorteile für dich:

    • Weniger Missverständnisse und Konflikte
    • Mehr Verständnis und Harmonie in deinen Beziehungen
    • Weniger Stress und Ärger im Alltag
    • Mehr Selbstbewusstsein und Zufriedenheit in der Kommunikation

    Verändere deine Kommunikation – und erlebe, wie sich deine Beziehungen verbessern. Melde dich jetzt an und beginne noch heute mit der gewaltfreien Kommunikation!

     

  • Die Pubertät und der präfrontale Cortex

    Plötzlich wachen Eltern auf und erkennen ihr Kind nicht mehr. Das eigentlich so liebe und wohlerzogene Kind legt Verhaltensweisen an den Tag, die Eltern niemals für möglich erachtet hätten. Auf Nachfrage, was denn los sei, kommt häufig ein Schulterzucken, „nix“ oder „weiß nicht“. Damit ist das Gespräch dann auch schon wieder beendet. Und so seltsam es sich für Eltern auch anhören mag, aber beide Antworten sind sogar korrekt. Grund dafür ist der präfrontale Cortex.

    Was ist der präfrontale Cortex und was hat der mit meinem Kind gemacht?

    Der präfrontale Cortex ist ein Teil des Frontallappens an der Großhirnrinde Er befindet sich an der Stirnseite des Gehirns und steuert unser Verhalten. Es gibt inzwischen zahlreiche neurologische Nachweise, dass bei einer Verletzung dieses Stirnhirns die Intelligenz zwar weiterhin bestehen bleibt, das Verhalten aber plötzlich ungehemmt, aggressiv und taktlos werden kann. Vorausschauendes und auf Konsequenzen bedachtes Handeln ist dann nicht mehr möglich. Während der Pubertät wird das Gehirn der Jugendlichen nicht verletzt, aber es befindet sich in einem Reset, in einer Neuausrichtung. Vereinfacht kann man sagen, es wird von vorne nach hinten ausgeschaltet und dann langsam von hinten nach vorne wieder neu gestartet. Du kennst das vielleicht von Computer-Neustarts: Mitunter kann es passieren, dass während dem Reset oder im Anschluss daran erst einmal Chaos herrscht. Dieses Chaos ist die Pubertät.

    Reset und die Hormone

    Bei den Jugendlichen und ihrem Gehirn-Umbau kommt während der Pubertät noch ein weiterer Faktor hinzu: die Hormone. Wusstest du, dass sich das Wort „Pubertät“ von dem lateinischen Wort „pubes“ ableitet? Das bedeutet „Schamhaar“. Denn die Hormone in dieser Zeit sind dafür verantwortlich, dass sich der kindliche Körper verändert und die Kinder nun äußerliche Körpermerkmale entwickeln und zu einem Mann oder einer Frau werden. Entwicklungstechnisch handelt es sich bei der Pubertät um eine vollkommen normale Entwicklungsphase, ebenso wie die Babyzeit oder das Kleinkindalter. Diese Hormone jedoch verändern nicht nur das Aussehen des Kindes, sondern auch dessen Gedankenwelt. Mit Logik wirst du bei einem pubertierenden Jugendlichen nicht weit kommen. Emotionen, Gefühle und Impulse sind die treibenden Kräfte während dieser Zeit. Auch Belohnungen werden auf diese Art angestrebt. Umgangssprachlich gerne als „Kick“ bezeichnet, sind Jugendliche darauf bedacht, sich selbst in Form von etwaig riskanten Aktionen zu belohnen. Theoretisch wissen sie ganz genau, was richtig und was falsch ist, dennoch ist die Aussicht auf einen solchen „Kick“ stärker.

    Was können Eltern tun?

    Während in den ersten Lebensmonaten eines Kindes die Beziehung zwischen Eltern und Kind das wichtigste ist, geht es im Anschluss daran viele Jahre um die Erziehung des kleinen Menschen. Werte werden vermittelt, Regeln besprochen und auf gewisse Weise erfolgt eine Anpassung an die Gesellschaft. Wenn das Kind nun ein Teenager ist, kommen Eltern mit Erziehung nicht mehr weiter. Stattdessen sollte während dieser Jahre wieder auf Beziehung gesetzt werden. Statt Strafen und Befehle lieber Lob und Anerkennung. Statt strengen Vorgaben von Regeln und Grenzen lieber ein gemeinsames Besprechen. Statt drastischen Mitteln lieber Verständnis und Geduld, viel Geduld. Eltern, die versuchen, mit ihren pubertierenden Kindern Herausforderungen gemeinsam zu lösen und die zuverlässig als Zuhörer und Tippgeber an der Seite ihres jugendlichen Kindes stehen, haben eine große Chance, dass ihr Kind sie hinter die pubertierende Fassade blicken lässt und den Eltern so die Möglichkeit einräumt, die Gedankenwelt und Vorgehensweise zu verstehen.

     Wir waren früher aber nicht so!

    Welches Kind hat diese Aussage noch nie von seinen Eltern gehört? Wahrscheinlich gibt es nicht ein einziges Kind auf dieser Welt, das einen solchen Vorwurf noch nie erlebt hat. Und es gibt wohl auch keines, dass diesen Spruch nicht gehasst hätte. Zurecht, denn er ist anmaßend und schlichtweg nicht wahr. Das Bild der Jugendlichen in der Gesellschaft ist kein schönes: Jugendliche werden als respektlos, leicht beeinflussbar, impulsiv, egoistisch und leichtsinnig dargestellt.
    „Die Kinder von heute sind Tyrannen. Sie widersprechen ihren Eltern, kleckern mit dem Essen und ärgern ihre Lehrer“
    Kennst du das Zitat? Wer nun glaubt, dass diese Aussage aus den letzten Jahren oder Jahrzehnten stammt, der irrt. Diese Erkenntnis stammt von niemand geringerem als Sokrates, der in der Zeit von 470-399 v.Chr. gelebt hat. Ja, Jugendliche geben durchaus Versuchungen nach und testen ihre Grenzen, sie sind auf der Suche nach ihren eigenen Werten und treffen dabei vielleicht auch nicht ganz so kluge Entscheidungen. Als Eltern ist es wichtig, dass du dieses sich-selbst-finden nicht als Angriff auf dich und deine Erziehung siehst. Vielmehr handelt es sich, laut dem Familientherapeuten und Buchautoren Jesper Juul, um Dinge, die die Jugendlichen tun, um sich selbst zu finden. Helfen können Eltern dabei, indem sie ihrem Kind vertrauen. Vertrauen bedeutet dabei nicht, dass Kinder alles tun, was die Eltern ihnen beigebracht haben und das unterlassen, was die Eltern als falsch erachten. Vielmehr bedeutet Vertrauen, dass Eltern ihren Kindern zugestehen, eigene Entscheidungen zu treffen und die Gewissheit, dass das Kind zu dem Menschen werden wird, der es gerne sein möchte. Das wiederum geschieht laut Juul auf dem Fundament, das Kinder in ihrem Elternhaus und von ihren Bezugspersonen über all die Jahre der Kindheit erfahren haben.

    Nimm mich ernst!

    Jugendliche sind auf dem Weg herauszufinden, wer sie sind. In diesem Vorhaben wollen sie ernst genommen werden und brauchen dennoch ihre Freiheit. Unterstützen können Eltern ihr Kind, wenn sie sich auf diese Entwicklung einlassen. Die Jugendlichen haben sich mit dem Beginn der Pubertät von der Welt, die sie bis dahin kannten, abgekapselt und schaffen sich nun eine neue. Wen sie in dieser Welt begrüßen und willkommen heißen, liegt allein bei den Jugendlichen selbst. Doch auch, wenn dein Kind dich aktuell nicht in seine Welt einlädt: Bleib in Kontakt mit deinem Kind. Biete ihm immer wieder ein vertrauen- und liebevolles Ohr an, sei da für dein Kind und unterstütze es in seinem Tun. Begleite es auf seinem Weg ins Erwachsenenleben, doch tu das auf Augenhöhe, nicht mehr in der Rolle als Elternteil.

    Mein Kind spinnt!

    Im Winter ohne Jacke aus dem Haus gehen? Die Musik so laut aufdrehen, dass die gesamte Straße etwas davon hat? Statt mit Freunden zum Shoppen mal eben zum Piercer gegangen? Das kann in der Jugend schon einmal vorkommen. Doch bevor du ausflippst und deinem Kind für den Rest deines Lebens Hausarrest verpasst, halte einen Moment inne. Einen klitzekleinen Moment. Lehn dich zurück, schließe die Augen und dann erinnere dich einmal an deine eigene Jugend. Hast du vielleicht auch den einen oder anderen Mist gebaut? Hast du vielleicht trotz aller Renovierungsprozesse in deinem Hirn damals richtige Entscheidungen getroffen? Atme tief durch und vertrau deinem Kind. Es wird, wahrscheinlich wie du selbst ebenfalls, nicht nur richtige Entscheidungen treffen. Aber es wird aus diesen falschen Entscheidungen, wahrscheinlich wie du selbst ebenfalls, lernen.

    Pubertät nicht schlimmer als andere Entwicklungsphasen

    Zum Abschluss noch eine beruhigende Info: Forscher haben herausgefunden, dass die Streitigkeiten und Kämpfe, die Eltern mit ihren Kindern während der Pubertät erleben, nicht häufiger stattfinden als in anderen Entwicklungsphasen. Was anders ist, ist die Intensität. Besonders dann, wenn die Beziehung zwischen Eltern und Kind besonders innig ist, werden die Kämpfe im Jugendalter als besonders schlimm wahrgenommen.
    „Wenige von uns sind sich bewusst, wie nah wir unseren Kindern wirklich sind – bis wir sie an die Pubertät verlieren.“ (Michael Bradley, amerikanischer Psychologe)
     
  • Kinder – Warum ich das Arbeiten mit ihnen so liebe

    Kinder sind etwas ganz Wunderbares. Sie zeigen uns oft eine Welt, die wir Erwachsenen bereits vergessen haben. Sie sind unbedarft, fröhlich und haben noch k(l)eine Päckchen zu tragen. Zumindest sollte das so sein. Immer häufiger aber kommt es vor, dass schon Kinder eine Last mit sich herumschleppen, die sie noch nicht tragen können. Oftmals geht es dabei um Trennungen der Eltern oder Mobbing. Wusstest du, dass Mobbing von Kindern in Grundschulen häufiger vorkommt als in weiterführenden Schulen? Verrückt, oder? Und genau bei diesen nicht mehr kleinen Päckchen setzt meine Arbeit an.

    Wie coache ich Kinder?

    Eine meiner Haupttätigkeiten im Coaching mit Kindern sind Gruppenkurse. Aktuell lediglich online, eigentlich aber als Präsenzkurse konzipiert, geht es in diesen Kursen vor allem darum, den Kindern Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Selbstliebe zu vermitteln. Geeignet sind diese Kurse für Kinder ab 5 Jahre, als etwa Vorschulalter. Spielerisch und altersgerecht lernen die Kinder in den Gruppenkursen Techniken und Methoden, wie sie sich vor Beleidigungen schützen können, was sie tun können, wenn ihnen jemand etwas wegnimmt oder wie sie sich richtig Hilfe holen. Sie lernen, ihren Gefühlen und damit sich selbst zu vertrauen und sie werden sich ihrer eigenen Stärken bewusst und wissen, wie sie sowohl diese als auch ihre Schwächen für sich nutzen können. Diese Gruppenkurse werden von Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen oder Schulanschlussbetreuungen gebucht, momentan biete ich vorwiegend offene Kurse an, die die Eltern in der Freizeit der Kinder buchen. In beiden Varianten biete ich zudem Elternabende an. Hierbei gebe ich Tipps, wie die Eltern ihr Kind zuhause bestmöglich in der Umsetzung des Gelernten unterstützen und begleiten können.

    Einzelcoaching mit Kindern

    Ein kleinerer, aber mir der allerliebste, Teil meiner Arbeit ist das Einzelcoaching. Das kommt zum Einsatz, wenn die Thematik in der Familie oder bei dem Kind individueller ist oder einer konkreten Anleitung bedarf. Wie der Name schon sagt, arbeite ich nur mit einem Kind oder einer Familie zusammen. Ganz individuell und bedarfsorientiert. Ihre persönlichen Herausforderungen werden konkret angegangen. Hierfür sollte das Kind schon ein bisschen älter sein – ab etwa 7 Jahren ist ein Einzelcoaching möglich, in Ausnahmen auch bei jüngeren Kindern. Kinder sind wissbegierig – auch im Coaching Kinder wollen die Welt entdecken! Alles hat für sie einen Zauber, alles ist spannend, alles wollen sie genau betrachten. Es sind wir Erwachsenen, die ihnen das quasi abtrainieren. Dadurch, dass wir keine Zeit haben, zur Eile aufrufen oder es uns schlicht langweilt, eine gefühlte Ewigkeit am Straßenrand einen Regenwurm zu beobachten. Eile und Multitasking sind die Basis unseres Lebens, Konzentration auf nur eine Sache – und da gehören leider auch häufig die Kinder dazu – ist seltener geworden. Wenn ich mit Kindern arbeite, gehört diese Zeit nur den Kindern oder dem einzelnen Kind. Ich lasse sie erzählen, höre ihnen zu und urteile nicht über ihre Worte. Sie dürfen mir ihre Sicht der Dinge erzählen, sie dürfen offen und ehrlich all ihre Gedanken und Gefühle mitteilen. Das ist für das Kind oft eine neue Situation und nicht selten wird sie zur Herausforderung. Doch wenn das Kind einmal Vertrauen gefasst hat und merkt, dass die Techniken tatsächlich funktionieren, kann es die nächste Stunde meist gar nicht mehr abwarten, um mir davon zu erzählen.

    Mein liebstes Coaching-Tool bei der Arbeit mit Kindern

    Coaching-Methoden und Techniken gibt es zuhauf. Namen dazu noch viel mehr. Meine liebste Methode im Coaching, sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen sowie in Unternehmen und Familien gleichermaßen, ist genau genommen eine Kombination aus zwei Techniken. Die eine kenne ich unter dem Namen „future pace“, die andere unter der Bezeichnung „Zeitlinien“. Beim future pace arbeite ich mir einer hypothetischen Fragestellung. Ich erfrage die Gefühle, die das Kind haben wird, wenn es sein Ziel bereits erreicht hätte. Damit möchte ich das Kopfkino aktivieren und das Kind zur Umsetzung motivieren. Die Zeitlinien bedienen sich einer sehr ähnlichen Vorgehensweise: Gedanklich fliege ich mit dem Kind zweimal in die Zukunft. Einmal in eine Zukunft, wenn es morgen alles genauso weitermacht wie es das bis heute getan hat. Ich lasse das Kind sich richtig in diese Zukunft einfühlen bevor ich es wieder ins Hier und Jetzt hole. Wie bei Charles Dickens Weihnachtsgeschichte kommt dann aber noch die zweite Zukunft. Die Zukunft, die das Kind erleben wird, wenn es heute an seiner Herausforderung etwas ändert und in die Umsetzung geht. Auch in diese Zukunft lasse ich das Kind tief eintauchen, bevor ich die Situation auflöse. Ziel ist auch bei dieser Methodik, das Kind zur Umsetzung zu bewegen. Es soll seine Priorität erkennen und auf Grund derer eine Entscheidung treffen. Durch die zwei unterschiedlichen Zukunftsformen realisiert das Kind, dass seine Entscheidungen von heute wegweisend für die Gefühle in seiner Zukunft sind.

    Mobbing – ein hartes Thema, auch für Kinder

    Eins meiner Kernthemen in der Coaching-Arbeit ist das Mobbing. Kein einfaches Thema, aber da immer mehr Kinder davon betroffen sind, umso wichtiger. Die Arbeit mit Kindern zum Mobbing findet ebenfalls sowohl in der Gruppe als auch einzeln statt. Der Kern ist in beiden Varianten der gleiche: Ich baue mit dem Kind gemeinsam sein Selbstvertrauen und sein Selbstbewusstsein auf, um es in die Selbstliebe zu bringen. Denn erst dann kann das eigentliche Problem, das Mobbing, angegangen werden. Meine liebste Technik-Kombination kommt dabei im Einzelcoaching immer, in den Gruppencoachings bei Kindern eher selten, zum Einsatz. Die Kinder haben in beiden Coachingvarianten Spaß an den Übungen. Sie lachen viel, obwohl die Thematik ja doch eher schwer ist. Sie schlüpfen auch einmal in die Rolle des anderen und merken, was alles in ihnen steckt. Sowohl in einem Kurs als auch in den Einzelcoachings darf ich das Kind über einen gewissen Zeitraum begleiten. Ich darf an seiner Entwicklung teilhaben und sehen, wie es wächst.

    Was macht das Coaching von Kindern so besonders?

    Und genau dieses Wachsen sehen ist der schönste Teil an meiner Arbeit mit Kindern. Erwachsene sind häufig verkopft. Kinder sind wesentlich unbedarfter und oft auch offener. Natürlich haben auch Kinder Respekt vor und nicht immer Lust auf die Umsetzung, doch sind Kinder in der Lage, ihre Priorität schnell und klar festzulegen. Beim Mobbing etwa lautet die: Ich will glücklich sein. Erwachsene finden an dieser Stelle häufig weitere Probleme. Ausreden könnte man auch sagen. Kinder sind da anders. Und sie freuen sich auch anders: Wenn ich mit Erwachsenen eine Herausforderung gelöst habe, freuen sie sich natürlich. Eltern ebenso wie Führungskräfte und Angestellte in Unternehmen. Aber nichts kommt gegen das Gefühl an, dass die strahlenden Kinderaugen mir geben, wenn sie selbst ein so großes Päckchen wie Selbstvertrauen oder Selbstbewusstsein erarbeitet haben.