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Kategorie: kurz erklärt
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kurz erklärt: Soziale Angst vs. Schüchternheit
Soziale Angst und Schüchternheit werden oft gleichgesetzt, sind jedoch psychologisch unterschiedliche Phänomene. Soziale Angst (soziale Phobie): Eine intensive, einschränkende Angst vor Bewertung, Kritik oder Ablehnung durch andere Menschen. Sie kann das Alltagsleben stark beeinträchtigen, z. B. Schule, Beruf, soziale Kontakte oder öffentliche Auftritte. Schüchternheit: Ein eher mildes, vorübergehendes Gefühl von Unsicherheit in sozialen Situationen. Sie ist…
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kurz erklärt: Meltdown vs. Shutdown
Meltdown und Shutdown sind zwei unterschiedliche Reaktionen auf Überforderung oder sensorische, emotionale und kognitive Überlastung, die besonders bei neurodivergenten Menschen wie Autist:innen oder Menschen mit ADHS auftreten können. Meltdown: Eine intensive emotionale Explosion, oft begleitet von sichtbarem Stressausdruck wie Schreien, Weinen oder impulsiven Handlungen. Shutdown: Ein Rückzug oder eine Starre, bei der Betroffene nicht mehr…
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kurz erklärt: Reizüberflutung / sensorische Überlastung
Reizüberflutung, auch als sensorische Überlastung bezeichnet, beschreibt einen Zustand, in dem das Nervensystem mit zu vielen Sinneseindrücken gleichzeitig konfrontiert wird. Dabei können Informationen aus der Umgebung – visuell, auditiv, olfaktorisch oder taktil – nicht mehr effizient verarbeitet werden. Dieser Zustand ist weder eine Krankheit noch ein Zeichen von Schwäche, sondern eine normale Reaktion des Gehirns…
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kurz erklärt: Affekt vs. Gefühl
Die Begriffe Affekt und Gefühl werden im Alltag oft verwechselt, sind jedoch psychologisch klar voneinander abzugrenzen. Affekt bezeichnet eine intensive, meist kurz anhaltende emotionale Reaktion auf ein Ereignis oder einen Reiz. Affekte sind unmittelbar, automatisch und stark körperlich spürbar – zum Beispiel plötzlicher Ärger, Schreck oder Freude. Sie können die Handlungsbereitschaft stark beeinflussen, sind jedoch…
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kurz erklärt: Emotionsregulation
Emotionsregulation bezeichnet die Fähigkeit, eigene Gefühle wahrzunehmen, zu verstehen, zu steuern und situationsangemessen auszudrücken. Sie ist ein zentraler Bestandteil der psychischen Gesundheit und beeinflusst, wie Menschen auf Herausforderungen, Konflikte oder Stress reagieren. Emotionsregulation ist kein angeborenes Talent, sondern ein entwickelbarer Prozess, der bereits in der Kindheit beginnt, sich jedoch im Laufe des Lebens durch Erfahrungen,…
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kurz erklärt: Hochsensibilität
Hochsensibilität beschreibt eine verstärkte Wahrnehmung und Verarbeitung von Reizen, sowohl sensorisch als auch emotional. Hochsensible Personen nehmen Sinneseindrücke intensiver wahr, reflektieren stärker über Situationen und reagieren oft empfindlicher auf Stress. Hochsensibilität ist keine psychische Störung, sondern eine neurobiologische Variation, die bei etwa 15–20 % der Menschen auftritt. Sie beeinflusst Gefühle, Wahrnehmung und Verhaltensweisen, kann Stärken wie…
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kurz erklärt: Neurodivergenz vs. Neurotypisch
Neurodivergenz bezeichnet neurologische Unterschiede in Wahrnehmung, Informationsverarbeitung und Verhalten, die von der statistischen Norm abweichen. Menschen mit Neurodivergenz erleben, denken oder handeln anders als „neurotypische“ Personen. Beispiele für Neurodivergenz sind ADHS, Autismus-Spektrum, Legasthenie, Hochsensibilität oder Tourette-Syndrom. Es handelt sich dabei nicht um Krankheiten, sondern um natürliche Variationen menschlicher Neurologie. Neurotypisch beschreibt hingegen Menschen, deren neurologische…
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kurz erklärt: Autismus-Spektrum
Das Autismus-Spektrum bezeichnet eine Gruppe neurologischer Unterschiede, die Wahrnehmung, Informationsverarbeitung und Kommunikation betreffen. „Spektrum“ bedeutet, dass die Ausprägungen sehr unterschiedlich sein können: Manche Betroffene haben starke Unterstützungserfordernisse, andere führen ein weitgehend selbstständiges Leben. Autismus ist keine Krankheit, sondern eine neurobiologische Variation, die bestimmte Stärken, aber auch Herausforderungen mit sich bringt. Dazu gehören oft besondere Wahrnehmungen,…
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kurz erklärt: Schizoaffektive Störung
Die schizoaffektive Störung ist eine psychische Erkrankung, die Merkmale von Schizophrenie und affektiven Störungen (Depression oder Manie) kombiniert. Betroffene erleben psychotische Symptome wie Wahnvorstellungen oder Halluzinationen gleichzeitig oder abwechselnd mit starken Stimmungsschwankungen. Anders als bei reiner Schizophrenie treten bei der schizoaffektiven Störung deutliche emotionale Veränderungen auf, die oft den Alltag und zwischenmenschliche Beziehungen zusätzlich belasten.…
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kurz erklärt: Vermeidend-aggressive Persönlichkeitszüge
Vermeidend-aggressive Persönlichkeitszüge beschreiben ein Muster von Verhalten und Erleben, bei dem Menschen einerseits Nähe und Anerkennung suchen, andererseits aber Konflikte, Kritik und direkte Konfrontationen meiden und Aggressionen eher indirekt ausdrücken. Dieses Persönlichkeitsmuster ist keine offiziell eigenständige Persönlichkeitsstörung im DSM-5, wird aber häufig in der Praxis beobachtet. Betroffene kombinieren soziale Zurückhaltung, Unsicherheit und Sensibilität mit subtilen…
